Das Free2Play-Prinzip: Die Spielebranche erfindet sich neu

Sind die Zeiten endgültig vorbei, in denen Spieler rund 50 Euro auf den Tisch blättern müssen, um in den Genuss der neusten Spiele zu kommen? Nicht unbedingt, aber das Free2Play beziehungsweise Freemium-Prinzip hat die Branche dennoch ordentlich durcheinander gewirbelt. Nicht nur bei PC- und Konsolenspielern ist das der Fall – auch andere Spielebranchen nutzen dieses Prinzip, um für neue Nutzer zu sorgen. Ein Beispiel: Auch die vielen Online Casinos in Deutschland nutzen das Prinzip.

Was bedeutet Free2Play?

Das Prinzip von Free2Play ist relativ einfach: Spieler können den Titel kostenlos spielen – ohne einen Anschaffungspreis oder eine monatliche Gebühr zu bezahlen. Die Einstiegshürde ist also relativ niedrig. Allerdings ist natürlich die Entwicklung eines Spiels sehr teuer, und auch die Programmierer, Designer und Autoren müssen bezahlt werden. Deshalb ist die kostenlose Anschaffung nur eine Seite der Medaille. Geld verdienen die Macher beispielsweise über:

  • Werbeeinblendungen
  • Zusätzliche Premium-Inhalte

Vor allem Letzteres brachte dem Free2Play-Prinzip die Bezeichnung „Freemium“ ein, also eine Kombination aus „Free“ und „Premium“. Über In-Game-Käufe schaltet der Spieler hier neue Ausrüstung, Levels oder andere Inhalte frei, die das Vorankommen sichern oder Vorteile gegenüber anderen Spielern schaffen. Dieses Prinzip lässt sich auf viele Bereiche übertragen.

Online Casinos als Free2Play-Sonderfall

Browsergames, MMOGs oder Skillgames – sie alle funktionieren häufig nach dem Free2Play- beziehungsweise Freemium-Prinzip. Macher als auch Spieler finden das gut so. Kein Wunder, dass es nicht lange gedauert hat, bis auch andere Spielebranchen auf den Trichter gekommen sind. So auch die vielen Online Casinos.

Abhängig von der Online Casino Software, können Spieler die Titel des Anbieters direkt und ohne Anmeldung ausprobieren, um zu testen, ob sie ihren Spaß daran haben. Manche andere Portale setzen eine Registrierung voraus – das alles ist jedoch bis zu diesem Punkt kostenlos, selbst wenn die zugehörige Software installiert wird.

Alle Spiele stehen in einem risikolosen Spielgeldmodus zur Verfügung, der keine Einzahlung erfordert. Der Knackpunkt an der Geschichte: Ohne echten Einsatz, wird natürlich auch kein echtes Geld gewonnen. Ist das jedoch das Ziel, wird aus „Free“ „Premium“ – der Nutzer setzt Geld ein, um Geld zu gewinnen.

Das Freemium-Prinzip lässt sich schnell und einfach umsetzen, viele Spieler testen das Angebot unverbindlich und entscheiden sich dann, Geld in die Hand zu nehmen, um den vollen Spielspaß zu entfalten. Genau das macht dieses Geschäftsmodell so interessant – und zwar für beide Seiten: Entwickler und Spieler. Es bleibt also zu hoffen, dass auch große Blockbuster-Spiele vermehrt per Free2Play vertrieben werden. Wer weiß, was die Zukunft bringt.

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